Der seltsame Zusammenhang von periodisch wiederkehrenden Himmelsereignissen und Vor- gängen bei lebenden Wesen fiel bereits den Urvölkern auf. Auch wenn es damals wohl noch keine unserer “modernen” Rechenarten gab, so konnten die Urmenschen doch sehr wohl zählen und die Vorgänge am Himmel in bestimmte Abschnitte einteilen.

Um 8500 vor Christus vollbrachten die Maya die enor-
me kulturelle Leistung des ersten funktionierenden Zahlensystems, mit dessen Hilfe sie die rythmischen Abläufe am Himmel und sogar einzelne Planetenbah-
nen berechnen konnten. Sie erstellten einen auf den Umläufen des Planeten Venus beruhenden Kalender,
der erst nach 20.800 Jahren um einen einzigen Tag von heutigen Berechnungen abweicht.

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Obwohl die Ägypter, Sumerer und Chinesen nahezu zeitgleich Zahlensysteme entwickelten, liegt die Wiege unserer Zahlensymbolik jedoch in Indien. Bereits vor tausenden von Jahren verwendeten die Inder ein System aus 10 Symbolen, denen jeweils ein bestimmter, aufsteigender Wert zugeordnet war. Und auch die heute bei uns gebräuchliche Algebra, sowie die für die gesamte Mathematik (nicht jedoch für die Numerologie!) wichtige Zahl Null stammen aus dem Land am Ufer des Ganges.

Unsere moderne Numerologie basiert auf der alten jüdischen Geheimlehre der Kabbalistik. Die Kabbala, eine Textsammlung von Geheimlehren, soll der Legende nach von Gott direkt an Abraham übergeben
worden sein. Obwohl es für die Existenz Abrahams keine gesicherten Quellen außerhalb der alttestamentarischen Bibel gibt, so leiten sich von diesem Mann interessanter Weise gleich drei der großen Weltreligionen ab: Judentum, Christentum und Islam.

In der von Abraham empfangenen und von einer Reihe gelehrter Männer weitergegebenen Kabbala, wird der Mensch als verkleinertes Abbild Gottes/Jehovas/Allahs dargestellt, das in einem logischen, von Zahlen und Planeten bestimmten System, dem Universum, fest eingebunden ist. Nach dem Wesen der Kabbalistik werden deshalb Orte, Zeiten und Namen in die höchste aller bekannten Ordnungen aufgelöst: die Zahlen.

In der Numerologie sind jeder einzelnen Zahl von 1 bis 9 bestimmte Charaktereigenschaften, Farben, Klänge, Planeten, Elemente, Krankheiten, Wochentage, Metalle, Edelsteine etc. zuge- ordnet. Dadurch lassen sich Aussagen über die Persönlichkeit des Menschen, sein Leben, wichtige Ereignisse, sogar seine Berufswahl und den für ihn idealen Wohnort machen. Im Prinzip läßt sich sogar jeder heute gebräuchliche Begriff (z. B. Firmen- oder Städtenamen etc.) oder jedes Datum mit Hilfe der Numerologie hinsichtlich seiner Eigenschaften analysieren.

Die Zahlen haben es in sich, und auch wenn es so gesehen eher etwas ironisch klingt, stimmt es tatsächlich. Denn schon sehr früh wurde erkannt, dass die Zahlen über bestimmte Lebens- bereiche oder für die ganze Persönlichkeit sehr treffsicher Auskunft erteilen können.

Heute gibt es eine Vielzahl von Deutungs- und Berech- nungsmöglichkeiten, die jedoch nur von erfahrenen Be- ratern wirklich korrekt interpretiert werden können. Denn
es handelt sich immer um sehr individuelle, sehr perso- nenbezogene Ergebnisse, die stets im Zusammenhang zueinander gesehen werden müssen.

Allerdings kann man durchaus einige allgemeine Aus- sagen treffen und das möchten wir hier gerne tun. Dabei geht es im wesentlichen um die generelle Bedeutung der Zahlen, das Verhältnis zwischen den Menschen und ihrer Umgebung, festgelegt durch die Persönlichkeitszahl, die Aufgaben und Potenziale jedes Menschen, wie sie durch seine Namenszahl definiert werden, und um die Lebensausrichtung, Chancen, Talente, Stärken und Schwächen, wie sie durch die Schicksalszahl bestimmt sind.